Den Worten folgen Taten: Erfreuliche Entwicklungen beim Biberacher Bahnhof Konzernbevollmächtigter der DB vor Ort
Auf Einladung der Europaabgeordneten Elisabeth Jeggle besuchte der für Baden-Württemberg zuständige Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Werner Klingberg, zusammen mit 3 weiteren Bahn-Vertretern das Bahnhofsgelände in Biberach. In Anwesenheit des Bundestagsabgeordneten Franz Romer, des Bundestagskandidaten der CDU, Josef Rief sowie mehrerer Vorstandsmitglieder des Stadtverbandes der CDU Biberach, konnte mit den Vertretern der Deutschen Bahn ein umfassendes Gespräch über die weitere Entwicklung des Bahnhofes und des regionalen Schienenverkehrs geführt werden. Gleichzeitig konnten sich die Vertreter der Bahn und der Politik von den fast fertigen Arbeiten zur Erhöhung der Biberacher Bahnsteige überzeugen.
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| F. Romer, F. Kolesch, E. Jeggle, J. Rief u. a. mit DB-Bevollm. Klingberg |
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Auf Nachfrage von Stadtrat Friedrich Kolesch sicherten die Vertreter der Bahn zu, dass vermutlich noch im Laufe dieses Herbstes das von der Bevölkerung gewünschte Fahrgastinformationssystem im Biberacher Bahnhof installiert wird. Hierbei wurde insbesondere auf den großen Einsatz von Stadtrat Tom Abele und der Abgeordneten Jeggle und Romer verwiesen, ohne die diese schnelle Lösung nicht möglich gewesen wäre.
Hinsichtlich der Elektrifizierung der Südbahn teilten die Vertreter der Deutschen Bahn mit, dass derzeit das Planungsverfahren in den Phasen 1 und 2 laufe. Dies sei durch die Vorfinanzierung der Planung durch die Kommunen in der Region sowie die Industrie- und Handelskammern Ulm und Bodensee möglich gewesen. Ab Oktober könne man in die Planungsphase 3 und 4 eintreten. Dazu müsse jedoch die Finanzierung des anschließenden Baus stehen. Die CDU-Vertreter sicherten zu, sich auf allen Ebenen für diese für die gesamte Region äußerst wichtige Maßnahme einzusetzen.
Einig waren sich die örtlichen CDU- und die Bahn-Vertreter, dass in Deutschland zu wenig Geld in den Ausbau einer leistungsfähigen Verkehrs-Infrastruktur, sei es Straße oder Schiene, gesteckt würde. Herr Klingberg berichtete über den Zusammenhang von leistungsfähiger Infrastruktur und leistungsfähiger Wirtschaft. Die Erfahrung zeige auch, dass durch gut ausgebaute Bahn-Strecken das Fahrgastaufkommen erheblich erhöht werden könne, was letztlich den Straßenverkehr und damit die Umwelt entlaste.
Zuletzt verwies Stadtrat Kolesch auf das Vorhaben der Stadt Biberach, weitere Fahrrad- und Auto-Stellplätze in direkter Bahnhofsnähe anzubieten. Diese Maßnahme solle die Attraktivität und Nutzung des erneuerten Bahnhofs weiter erhöhen. Dazu seien jedoch Grundstücke, die sich derzeit noch im Eigentum der Bahn befinden, notwendig. Herr Klingberg zeigte sich dieser Idee gegenüber sehr aufgeschlossen und sicherte seine Unterstützung zu.
Klaus Habrik
CDU-Stadtverbandsvorsitzender
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